Aktuelles zur Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen

Vor einiger Zeit gab es Änderungen zur Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen aufgrund der Rechtsprechung des BFH informiert. Der BFH hatte u. a. dahingehend entschieden, dass die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (sog. Reverse-Charge-Verfahren) bei Bauleistungen nur dann eintreten soll, wenn die Bauleistungen tatsächlich zur Ausführung von Bauleistungen verwendet werden. Die Finanzverwaltung hatte die Sichtweise der Rechtsprechung akzeptiert und ab dem 15.02.2014 für zwingend erklärt. Die bauwerksbezogene Betrachtung des BFH wird jedoch nicht mehr lange Bestand haben. Auf Basis einer Gesetzesänderung (BR-DS 291 / 14) wird es mit Wirkung zum 01.10.2014 erneut zu Anpassungen kommen. Daneben sind bereits ab dem 31.07.2014 Regelungen zum Umgang mit dem Vertrauensschutz in die ursprüngliche Finanzverwaltungsauffassung wirksam geworden.

Lesen Sie hierzu den Artikel von RA und Steuerberater Tobias Schneider, CMS GmbH Steuerberatungsgesellschaft Stuttgart: Schneider_Steuerschuldnerschaft